Whiskyprobe in Bayern – „Slyrs“ hat das weiß-blaue Erfolgsrezept ;-)

Deutschland liegt weiterhin ganz vorn in der Gunst der Urlauber. Allein nach Bayern zog es im vergangenen Jahr mehr als 34 Millionen Menschen.

 

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Besonders Aktivurlauber kommen im Freistaat auf ihre Kosten. Wandern, Mountainbiken, alle Arten von Wassersport. In der Region Schliersee, genauer am Stümpfling, eine Autostunde von München entfernt, lockt eine neue Attraktion jung und alt.

Rauf auf den Berg kommt man altbekannt zu Fuß oder gemütlich mit der Gondel, hinunter geht es dann mit vollem Tempo mit dem Mountaincart , einer Art GoCart für die Berge. Damit bekommt man jeden Wandermuffel oder auch gelangweilte Grossstadtkinder hinauf auf den Gipfel. Die Aussicht auf die schnelle Abfahrt durch die sommerliche Landschaft begeistert alle.

Unten angekommen , am romantischen Spitzingsee, lohnt sich die Einkehr in der Alten Wurzhütte. Von hier uns kann man kleine Boote mieten und den See erkunden. Eine märchenhafte Wasserwelt erwartet den Ruderer. Schilffelder voller Enten und knorrige Baumwurzeln am Rande des Sees , eine einzelne Hütte steht malerisch unter alten Bäumen und lädt zum Verweilen ein.

 

Wer den Blick auf den See im Sonnenuntergang genießen möchte, dem sei das Arabella Alpenhotel empfohlen

 

Zimmer-aussicht

Rund die Hälfte der 130 Zimmer haben einen direkten Seeblick.
Auch vom alpenländischen Restaurant König Ludwig Stube oder der Hotelterrasse bietet sich das Bergpanorama. Die Küche ist fokussiert auf Genüsse aus der Region. Sowohl das Fleisch als auch der Fisch haben einen kurzen Weg auf den Teller. Sogar der Bergkräutertee kommt aus einer Manufaktur gleich um die Ecke .

 

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Nach einem sportlichen oder kulinarischen Tag in den Bergen kann man das ganze nur toppen durch einen Sprung in den kalten See. Im Hochsommer erreicht der zwar auch mal die 20 Grad Marke, eine kalte Nacht lässt ihn aber schnell abkühlen und so sind es eher 13 Grad , die auf den mutigen Schwimmer warten. Nach einem Saunagang im hoteleigenen , modern eingerichteten Spa ist das kein Problem sondern eine herrliche Erfrischung.

 

Das kalte Bergwasser ist auch das Ausgangsmaterial für etwas ganz ungewöhnliches: Bayerischen Whisky

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Am Schliersee lagert der preisgekrönte Slyrs-Whisky in großen Fässern. Was 1999 als „Schnapsidee“ begann, entwickelte sich zu einem weit über die Grenzen Bayerns bekannten Unternehmen.
Rund 900000 Flaschen feinsten Single Malt Whiskys produziert Slyrs pro Jahr, verkauft in die ganze Welt. Selbst die Bayerische Staatsministerin Ilse Aigner verschenkt den Whisky inzwischen an offizielle Gäste anstatt Bier oder Weißwurst. Besondere Editionen werden in uralten Wein – oder Sherryfässern gelagert . Eine Kooperation mit einer der besten Bodegas Spaniens in Jerez macht es möglich.
Dafür gab es 2015 dann sogar den Preis für den besten Whisky der Welt. gegen harte Konkurrenz aus den Traditions-Ländern Schottland oder Irland.

Slyrs lohnt nicht nur für Spirituosen-Kenner , sondern ist auch ein Ausflugsziel.
Im vergangenen Jahr kamen 500000 Besucher in die Destillerie, 2016 soll der Rekord getoppt werden. Dafür wurde extra ein Kaffe und eine Luncherie eingerichtet.

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Als besonderen Clou kann man jetzt seinen eigenen Whisky destillieren lassen und sein Fass bei Slyrs lagern. Kabarettistin Monika Gruber hat eins und weitere Interessenten stehen schon auf der Warteliste. So kann nun jeder nach einer festgelegten Lagerzeit seine eigene personalisierte Whisky-Abfüllung bekommen. Ein guter Grund, zurückzukommen, in die Region um den Schliersee.

 

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